Queere Gesundheitsversorgung muss für alle zugänglich sein

Pride Ulm.Neu-Ulm e.V. unterstützt das gemeinsame Statement von Projekt 100% MENSCH und zahlreichen queeren Organisationen. Wir fordern eine verlässliche, diskriminierungsfreie und niedrigschwellige Gesundheitsversorgung für trans und nicht-binäre Menschen.

Anlass ist die Durchsuchung des queeren Gesundheitszentrums Casa Kuà in Berlin-Kreuzberg am 18. Oktober 2026. Das gemeinsame Statement nimmt den Einsatz zum Ausgangspunkt, um auf Versorgungslücken und strukturelle Hürden aufmerksam zu machen. Besonders betroffen sind Menschen, die mehrfach diskriminiert werden – etwa durch Rassismus, Armut oder einen unsicheren Aufenthaltsstatus.

Als Mitzeichner stehen wir hinter den Forderungen nach einer rechtssicheren Kostenübernahme geschlechtsangleichender Behandlungen, einem niedrigschwelligen Zugang zu Hormontherapien und einer Versorgung unabhängig von Versicherungsschutz oder Aufenthaltsstatus. Ebenso unterstützen wir die Forderung nach einer unabhängigen Prüfung der Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes.

Queere Solidarität reicht über Ulm und Neu-Ulm hinaus. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen die medizinische Versorgung erhalten, die sie brauchen.

Das vollständige Statement mit allen Forderungen, Hintergründen und Quellen könnt ihr hier als PDF lesen und herunterladen

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